Kishimojin, liebevoll Kishi genannt, stammt ursprünglich aus einer illegalen Welpenfabrik und ist vermutlich die Mutter unserer drei Rüden Shouta, Botan und Yokai. Inzwischen hat die etwa vier Jahre alte, kastrierte Hündin den Tierheimalltag in der Slowakei hinter sich gelassen und lebt auf einer Pflegestelle, wo sie jeden Tag ein bisschen mutiger wird.
Kishi zeigt sich als eine sehr niedliche, intelligente und wissbegierige Hündin, die sich über Lob freut und ihre Umgebung neugierig erkundet. Menschen gegenüber ist sie noch vorsichtig und hält gerne einen kleinen Sicherheitsabstand ein. Dennoch sucht sie die Nähe ihrer Bezugspersonen und legt sich beispielsweise bei der Fellpflege – wo sie sich schon gut entspannen kann – gerne in deren Nähe. Direkter Menschenkontakt verunsichert sie aktuell noch. Sie lässt sich zwar hochheben, ist dabei aber verständlicherweise noch angespannt.
In der häuslichen Umgebung verhält sie sich sehr ruhig. Sie benötigt feste Strukturen und einen zugewiesenen, festen Rückzugsort, an dem sie ungestört schlafen und beobachten kann. Bemerkenswert ist, wie viel Kishi auf ihrer Pflegestelle bereits gelernt hat: Sie ist bereits stubenrein, kann eine Weile problemlos alleine bleiben und fährt entspannt im Auto mit. Auch draußen an der frischen Luft ist sie gerne unterwegs. Sie läuft bereits recht gut an der Leine und bevorzugt dabei die rechte Seite. Kishi trägt jedoch nicht gerne Halsbänder und findet Zug auf der Leine oder eine Leine zwischen den Beinen sehr unangenehm.
Mit anderen Hunden sowie mit Katzen zeigt sie sich ausnahmslos freundlich und verhält sich eher unterwürfig.
Für Kishimojin suchen wir geduldige Menschen mit Rasseerfahrung, die ihr die nötige Sicherheit und Struktur bieten. Wer ihr die Zeit gibt, in ihrem eigenen Tempo anzukommen, wird in ihr eine wunderbare Begleiterin finden.




