Aji ist eine etwa einjährige, kastrierte Chihuahua-Mix-Dame – klein, zierlich und mit einer Vergangenheit, die man keinem Hund wünscht. Sie stammt aus einer sogenannten „Welpenfabrik“, in der Hunde nur zur Zucht gehalten werden. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden und der Polizei konnte sie mit zahlreichen anderen dort herausgeholt werden – eine der größten Rettungsaktionen dieser Art. Für die Leute dort zählten nur Euro, nicht das Leben der Tiere.
Aji kennt daher kaum etwas von einem normalen Hundeleben. Spaziergänge, Spielzeug? Noch alles Neuland. Ihre einzige „Aufgabe“ bisher: Welpen zur Welt bringen.
Sie ist eine eher schüchterne, unterwürfige Maus, die erstmal gucken muss, bevor sie Vertrauen fasst. Menschen begegnet sie anfangs vorsichtig, aber freundlich – im Shelter hat sie noch nie geschnappt oder sich aggressiv gezeigt. Mit anderen Hunden kommt sie gut klar, und ein souveräner Ersthund an ihrer Seite wäre super, damit sie es leichter hat im neuen Alltag.
Klar ist auch: Wegen ihrer Herkunft können rassetypische Krankheiten oder gesundheitliche Probleme auftreten – vielleicht auch durch Inzucht. Im Moment geht’s ihr gut, aber manches zeigt sich eben erst mit der Zeit.
Ob sie mit Katzen kann, wissen wir nicht.
Aji sucht Menschen mit Herz, Geduld und einem ruhigen Zuhause. Leute, die ihr helfen, die Welt neu zu entdecken – Schritt für Schritt.
Was meinst du – darf Aji bei dir endlich Hund sein?