Von der Pflegestelle:
Kiss Me ist eine ruhige, eher zurückhaltende Hündin.
Nach ein bisschen Eingewöhnung wird sie aber immer zutraulicher und sucht den Kontakt und möchte gestreichelt werden.
Sie kann gut allein bleiben, ist stubenrein und nicht bellfreudig. Kartons macht sie gern kaputt, sonst jedoch nichts.
An der Leine läuft sie ganz fein, Hundebegegnungen sind ihr jedoch meist nicht ganz geheuer. Wenn die anderen Hunde vorsichtig sind, beschnuppert sie diese nach einer Weile dann doch, aber wenn sie angebellt wird, will sie flüchten.
Momentan hat sie eine Ohrenentzündung und leckt ihr Pfoten. Beides wird gerade behandelt und die Ernährung auch sobald es möglich ist umgestellt. Baden findet sie nicht toll, macht sie dennoch lieb mit. Insgesamt ist sie in vielen Situationen skeptisch, lässt sich jedoch oft mit genug Geduld überzeugen, dass alles nur halb so schlimm ist und reagiert nie aggressiv.
Sie ist nicht sonderlich verspielt aber geht gern raus und erkundet ihre Umwelt.
Kiss Me stammt aus einer riesigen Vermehrerfarm, in der über 800 Hunde lebten – isoliert, ohne Liebe und ohne die Geborgenheit eines Zuhauses. Zum Glück konnte sie und viele andere Hunde, in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt und der Polizei, befreit werden. Nun ist sie endlich bereit, Schritt für Schritt, ein neues Leben zu beginnen.
Kiss Me ist ein typischer Labrador. Freundlich, aufgeschlossen und lernt schnell hinzu. Ihren Platz versucht sie bereits sauber zu halten. Kiss Me ist wohl ein Minilabrador, denn sie ist deutlich kleiner, als die anderen Labradore aus der Beschlagnahmung.
Mit anderen Hunden kommt Kiss Me gut zurecht. Die Regeln in einem Rudel hat sie schnell verstanden.
Bei einer tierärztlichen Untersuchung wurde festgestellt, dass ihr Herz etwas vergrößert ist. Daher bekommt sie zweimal täglich Cardisure, was sie problemlos einnimmt. Außerdem kämpft sie derzeit mit einer Ohrenentzündung, bei der sich zeigen wird, ob sie chronisch ist.





