Tamayo kam vor langer Zeit als Welpe von einem Vermehrer in eines unserer Tierheime in der Slowakei. Kein anderer Shiba war so lange im Shelter wie er. Seit einer Weile nun lebt er in einer Pflegestelle bei einer tollen Familie.
Dort zeigt er sich als neugieriger, freundlicher und verspielter Rüde, der in manchen Situationen noch etwas ängstlich ist. So muss man ihm beispielweise beim Geschirr anziehen noch etwas Geduld entgegen bringen und zeigen, dass es keine Grund gibt, skeptisch zu sein. In solchen Situationen kann man ihn aber gut mit Spielzeug oder Leckerlis umlenken, dann tritt er relativ sicher und routiniert auf.
Er liebt das Gassigehen und kommt, trotz seiner Skepsis, zuverlässig zum Anziehen. Ansonsten ist er sehr ruhig, schläft gern und viel und freut sich über Besuch. Fremde Menschen sind auch in Ordnung, wobei Männer hier etwas bevorzugt werden. Er kann gut eine Weile alleine bleiben, ist aber auch gerne bei allem dabei. Mit dem Leben in der Stadt mit dem üblichen Straßenlärm, langen Autofahrten und auf kurzen Strecken ÖPNV hat er keine Probleme. An der Leine läuft er sehr gut, wobei er es nicht mag, wenn diese zwischen den Beinen hängt. Bei einer Schleppleine sollte man daher vorsichtig sein. Rassetypisch hat er einen Jagdtrieb, daher hat er Leinenpflicht.
Zuhause hat er gerne einen eigenen Platz für sich, auf den er sich dann bevorzugt legt. Er bewegt sich sicher und frei durch die Wohnung und kann sich auch gut mit sich selbst beschäftigen. Mit anderen Hunden kommt er unabhängig vom Geschlecht gut zurecht. Am besten ist im neuen Zuhause schon ein Hund vorhanden, im Optimalfall ist das auch ein Shiba, der seine Körpersprache besser versteht. Aber auch zu anderen Rassen oder als Einzelhund kann er vermittelt werden. In letzterem Fall wäre es aber schön, wenn er regelmäßig bekannte Hundefreunde aus der Gegend treffen kann. Mit Katzen und Kindern kommt er bisher ebenfalls gut zurecht.






















