Yakuza ist die Schwester von Yemon und teilt seine traurige Vergangenheit. Auch sie stammt aus einer grausamen Puppy Mill, in der Tageslicht und Platz Fremdwörter waren – ein Start ins Leben, der tiefe und schmerzhafte Spuren hinterlassen hat. Bevor sie den Weg nach Deutschland fand, verbrachte sie zweieinhalb lange Jahre in einem unserer Partnertierheime in der Slowakei, wo sie kaum eine Chance hatte, ihre Traumata zu verarbeiten.
Da sie nie Sozialisierung erfahren durfte, reagierte sie aus purer Panik als Angstbeißerin auf jede Form der Annäherung. Dies zeigte sich besonders deutlich bei ihrem ersten Vermittlungsversuch: Ihre erste Pflegestelle musste sie bereits nach einer Woche wieder verlassen, da sie dort in ihrer Überforderung zugebissen hatte. Es ist wichtig zu verstehen, dass ihr Verhalten ein reiner Schutzmechanismus ist, der jedoch eine konsequente und kundige Hand erfordert.
Inzwischen lebt sie seit einer Weile auf einer anderen, sehr erfahrenen Pflegestelle, wo sie bereits erste wichtige Fortschritte erzielen konnte. Die extreme Abwehrhaltung weicht dort langsam einer vorsichtigen Neugier, auch wenn sie nach wie vor eine extrem ängstliche Hündin bleibt. Für Yakuza suchen wir deshalb eine Endstelle mit fundiertem Wissen über die Rasse Shiba Inu sowie den Umgang mit Tierschutz- und Angsthunden, die sich von Rückschlägen nicht entmutigen lässt.
Ihre neuen Menschen müssen die nötige Geduld aufbringen, ihre Individualdistanz strikt zu respektieren und ihr Sicherheit zu vermitteln, ohne sie jemals zu bedrängen. Ein souveräner Ersthund im neuen Zuhause kann ihr dabei eine große Stütze sein, wobei es sich idealerweise um einen entspannten Rüden handeln sollte. Ähnlich wie ihr Bruder scheint sie Probleme mit sehr flauschigen Artgenossen zu haben, weshalb ein kurzhaariger Partner oder ein weiterer Shiba, der ihre spezifische Kommunikation versteht, das perfekte Match wäre.














